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Dernière mise à jour 13/05/2008
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Die Westküste

Die Region von Saint-Gilles hat mehr als 17 Spots, die über eine Strecke von mehr als 12 Kilometern verteilt sind. Da die Region den südlichen Wogen ausgesetzt ist, kann sie praktisch das ganze Jahr zum Surfen genutzt werden. Vor allem auf der Promenade von Roches-Noires, dem Treffpunkt der Surfer von Saint-Gilles.

Am Abend kommen hier die Generationen zusammen, um bei einem Bier leidenschaftlich über die Surf-Leistungen zu diskutieren. Besonders nachts ist Saint-Gilles sehr belebt.



Saint-Paul Le Cimetière

Ein wundervolles Beach-Break, der nur ein paar Mal im Jahr stattfindet. Diese Welle erreicht das Ufer des großen schwarzsandigen Strandes, gegenüber dem Marine-Friedhof, nur ein paar Mal im Jahr. Diese Welle bringt im Winter oder nach dem Vorbeiziehen eines Zyklons, wenn alle anderen Punkte besetzt sind, große Wogen hervor.

Sowohl rechts als auch links bildet die Welle zwei sehr schnelle aber auch kraftvolle Röhren, welche oft von den Boogieboardern genommen werden. Nur wenige Amateure surfen hier wenn die Höhe über 3 Meter beträgt. Aber nicht nur wegen der Höhe sondern auch, weil es hier in den letzten Jahren 2 Hai-Angriffe gab.


Cap Requin

Am Ende des Cap la Houssaye gelegen, ist dieser Punkt schon von der Landstraße aus zu sehen. Die Welle, eine sehr gute, lange und regelmäßige Linke, brandet am Korallenriff, etwa 40 bis 50 Meter vom Strand entfernt. Es ist schwierig ins Wasser zu gelangen, da es keinen Weg gibt um den Anfang zu erreichen, ohne das Riff zu überqueren. Bei Flut, und wenn die Wellen höher als 1m sind, sollten Sie sicherstellen, dass ein Minimum an Tiefe besteht. Es ist nicht ratsam als Anfänger im Cap Requin zu surfen. Wir können nicht mit Sicherheit sagen woher der Name des Kaps stammt (requin = Haifisch), da es keinen Bezug zu den Orten gibt, an denen Haifische normalerweise zu finden sind.

Die Rechte von Boucan

Boucan Canot ist einer der schönsten Strände der Insel und sehr beliebt, vor allem am Wochenende. Boucan bietet zwei Spots: den linken und den rechten. Nachdem man im Wasser ist, besteht die größte Schwierigkeit darin, den Strand zu durchqueren ohne einen steifen Hals zu bekommen. Die Welle befindet sich ganz am nördlichen Ende des Strandes, gleich gegenüber dem Rettungsschwimmer-Posten. Leider ist dieser Ort normalerweise eine Badezone und Surfen ist nur erlaubt, wenn eine rote Fahne gehisst ist.

Es ist eine mächtige Welle mit einem ebenso heftigen Take-off, das direkt vor den großen Korallenriffen nach oben schnellt. Sie bricht erst, wenn sie 2 Meter hoch ist. Es ist extrem gefährlich den Take-off zu verpassen. Bei Südwind bildet die Welle bildet, obwohl sie relativ kurz ist, auch offshore große Röhren und endet mit einem Shore-break, sehr zum Vergnügen der örtlichen Surfer.

Die Linke von Boucan

Die Welle brandet an einem flachen Riff, das bei einer Höhe von 80cm bis 3m zum Surfen geeignet ist. Ein sehr beliebter Spot, der vor allem am Wochenende von den jungen Bodyboardern buchstäblich „überfallen“ wird. Der Spot ist jedoch sehr ruhig während der Woche oder bei großen Wogen. Die Welle ist zwar sehr kurz, aber dennoch von guter Qualität und hat eine Größe von 2,5 bis zu 3m. Daher ist es eine gute Idee, die benachbarte Rechte, direkt gegenüber der Linken, zu nehmen. Am Besten im Winter.

Ti Boucan

Seit einigen Jahren wird an diesem Spot regelmäßig gesurft. Er ist gleichzeitig auch ein guter Ort, um den Horden von jungen Bodyboardern, die sich an „Boucans links“ am Wochenende und während der Schulferien scharen, zu entfliehen. Die Welle von Ti’Boucan ist eine linke, die sich am Korallenriff, im relativ flachen Wasser, bricht. Da sie eher unbeständig ist und vor allem von der Strömung und vom Wind abhängt, kann die Welle an manchen Tagen hohl und schnell sein, an anderen wiederum voll und groß. Sie können das Wasser über den Strand erreichen, jedoch ist der Weg schmal, eng und, aufgrund der Seeigel, schwer zu bewältigen.

Es gibt jedoch einen einfacheren Weg, um zum Line-up zu gelangen. Dafür gehen Sie links von Boucan ins Wasser und paddeln nach Ti Boucan. Denn Ti Boucan kann bei Ebbe ziemlich tückisch sein. Dieser Spot ist das ganze Jahr über zum Surfen geeignet, sowohl im Sommer als auch im Winter, bei 80cm bis zur idealen Höhe von 1,50m. Die besten Konditionen herrschen bei südlichem Wind und Wogen aus dem Süden.


Les Aigrettes

Die Aigrettes bestehen aus zwei Breaks. Ein Break liegt nördlich und bietet eine Rechte. Der andere ist eine Linke, die entlang eines felsigen Vorsprungs brandet.

Versuchen Sie nicht, die Welle erneut zu bekommen, indem Sie das Korallenriff durchqueren, da es sehr flach und mit Seeigeln bedeckt ist.

Die rechte Welle

Eine sehr flache Rechte, die sich am Korallenriff bricht und, die einen tunnelförmigen Bowl beim Take-off bietet. Nach der Röhre bleibt die Welle schnell und endet am Riff. Es ist besser, sich beim Verlassen der Welle vorzusehen. Seien Sie nicht zu voreilig, und überlegen Sie sich vorher wie Sie rauskommen…bevor Sie in die Seeigel treten.

Die linke Welle

Hohler und gespannter als die Rechte, verläuft diese Welle über flaches Wasser und endet direkt am Korallenriff.

Aber Achtung! Surfen Sie diese Welle nur, wenn Sie genügend Erfahrung besitzen, da Sie sonst schnell in das nächstgelegene Krankenhaus kommen. Diese Welle wird vor allem von den Boogieboardern geschätzt. Schwimmflossen sind Pflicht.

Les Aigrettes-Gauche

Diese Welle brandet bei südlichen Wogen am Korallenriff und bietet damit ein recht gutes Take-off, wird aber kurz darauf wieder flach und ist ideal für Cutbacks. Sie ist außerdem eine hervorragende Welle für Anfänger. Dennoch birgt sie Gefahren, denn es ist schwierig ins Wasser zu gelangen und außerdem endet die Welle bei den Korallen. Deshalb sollten Sie schon vorher überlegen, wie Sie das Wasser verlassen. Durch nördlichen Seegang, der von einem guten Südwind begleitet wird, ist die Welle lang, hohl und gut gespannt.


Trois Roches

Als Nachbarwelle von Cachera erfordert die Welle von Trois Roches die gleichen Voraussetzungen an Seegang und Wind. Sie ist eine röhrenförmige Rechte, die an ein Korallenriff brandet. Vor allem im Sommer, nach einem Zyklon, erscheint diese gute Welle.

Der Spot wird vor allem von Bodyboardern genutzt. Nichts für Anfänger! Bei Flut können Sie die Spitze erreichen, indem Sie direkt vor dem Break ins Wasser gehen und durch die Kanäle bis zum Korallenriff paddeln. Bei Ebbe sollten Sie bei „Cachera“ ins Wasser gehen und zirka 100m Richtung Norden, bis nach „Trois Roches“ paddeln.


Cachera

Cachera wird nicht oft zum Surfen genutzt, da ein nördlicher Seegang nötig ist, dieser aber eher selten vorkommt. Es ist eine schöne Rechte, die sich an einem Korallenriff bricht. Damit bietet diese Welle einen röhrenförmigen Take-off, der von einem regelmäßigen Stück gefolgt wird. Der Spot befindet sich am nördlichsten Punkt der „Roches Noires“- Promenade. Sowohl bei Ebbe als auch bei Flut können Sie das Korallenriff mit Hilfe der Strömung überqueren und so die Spitze erreichen. Dort ist das Wasser etwas tiefer.

Achten Sie auf Seeigel und Korallen, wenn Sie ins Wasser gehen und am Wellen-Ende.


Les Roches Noires, L’Escalier

Es ist eine kurze und anspruchsvolle Rechte, die schnell ans Korallenriff brandet. Diejenigen, denen es nicht gelingt die Welle nicht nehmen, meinen, dass sie „geschlossen“ ist. Im Herzen des Strandes gelegen, ist diese Welle ein „Rendez-vous“ der jungen Surfer von Saint-Gilles. Und so kommt es, dass oftmals mehr als 40 Surfer im Wasser zu zählen sind, ob es nun Wellen gibt oder nicht. Für ein paar Tage im Jahr, während der großen Woge aus dem Norden, entsteht die perfekte Welle. Doch leider passiert dies nicht sehr oft. Trotz des felsigen Untergrunds und des Korallenriffs am Ende der Welle ist Roches-Noires ein guter Spot für Anfänger, da es nur wenige Gefahren gibt.
Seien Sie dennoch vorsichtig wenn der Seegang stark ist. Auch während der Fluten kann das Wasser bei Ebbe sehr flach sein!


Les Roches Noires, Banc de sable

Gleich gegenüber dem Wasseerfall neben der Badezone von Roches-Noires, befindet sich die „Banc de sable“ (Sandbank), die vor allem dann von den Surfern genutzt wird, wenn die anderen Spots überfüllt sind. Obwohl sie nur durchschnittlich gut ist, hat diese Welle den Vorteil, dass sie relativ sicher ist. Diejenigen, die während einer starken Woge nicht in Saint Leu oder die rechte Welle in Boucan surfen wollen, kommen hierher.

Als Rechte, die sich im tiefen Wasser bricht, bietet diese Welle mehr oder weniger schnelle Stücke, die einen instinktiven Surfstil voraussetzen. Dieser Spot wird sofort durch die Rechte, genannt l’Escalier, verlängert, die an das Korallenriff brandet. Nur den besten Surfern ist es möglich die Wellen zu wechseln. Die meisten Surfer auf der „Banc de sable“ sind Anfänger, die hier die Möglichkeit haben auch bei sehr hohen Wogen zu surfen.


Les Roches Noires,
La Digue

Südlich vom Hafeneingang von Saint-Gilles gelegen wird dieser Spot seit 1995 von den Surfern genutzt. Eine Linke, die ans Korallenriff brandet. Der Spot hat 3 Höhepunkte, wobei jeder auch einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad besitzt. Die Spitze, welche weit innen gelegen ist, ist nur für erfahrene Surfer geeignet, da sie röhrenreich und kraftvoll ist. Der zweite Punkt wird nicht nur am meisten von den Surfern genutzt, sondern bietet auch gleichzeitig einen guten Abschnitt, durch den man wieder zur inneren Spitze gelangen kann. An den meisten Tagen, bei südlichem Seegang, kann man mit der Welle der 3. Spitze beginnen und die Zwei folgenden gleich danach mitnehmen.

Sie können die 3 Punkte entweder über die Tetrapoden erreichen, die an der südlichen Spitze des Hafeneingangs liegen, oder vom Strand aus, indem sie den Damm bis zum Riff entlang folgen.


L’Hermitage

Im Herzen eines Wasserreservats liegt l’Hermitage, einer der schönsten Orte der Insel Réunion. Mit weißem Sand, türkisem Wasser, bunten Korallen und tropischen Fischen in allen Farben, sieht dieser Strand aus wie eine Postkarte. Und um das Ganze noch zu toppen, bietet l’Hermitage auch noch 2 tolle Wellen, jeweils eine an jeder Seite der „Passe“ (Strömung) am Korallenriff. Sie können in das Wasser von der Lagune aus gelangen, indem Sie den Kanal nutzen, der durch die Strömung geformt wurde, die generell relativ stark ist und im Allgemeinen nur wenig Paddeln erfordert. Bis zum Riff, bei dem Sie zwischen der Rechten oder der Linken wählen können.

In Anbetracht der Entfernung der Wellen zum Strand ist es notwendig bestimmte Sicherheitsvorschriften zu beachten:

- Surfen Sie nicht allein!

- ein Rettungsschwimmer-Posten liegt am Anfang des Weges; Informieren Sie die Rettungsschwimmer über Ihr Vorhaben.

- Warten Sie nicht bis zur totalen Erschöpfung, bis Sie sich entschließen, wieder an den Strand zurückzukehren, denn Sie müssen gegen eine starke Strömung ankämpfen (mehr

als fünf Knoten); Die gleiche Strömung, die ein einfaches Paddeln zur Spitze möglich macht.

- Beachten Sie, dass das Wasser am Riff sehr flach ist.

- Man hat bereits Haifische an diesem Spot gesehen.

L’Hermitage rechts

Nach dem Take-off bildet sich eine große Röhre, das heißt, es gibt nur einen Weg zurück: in der Welle. Sie ist bis zu 2m surfbar und je größer sie ist, desto mehr Platz gibt es in der Röhre. Die Rechte, obwohl etwas kürzer als die benachbarte Linke, bietet eine perfekte Röhre.


L’Hermitage links

Eine Welle, die super bei Nordwind ist. Sie bietet eine sehr hohle Röhre, wenn sie ans Riff brandet. Ab dem Take-off bis zum Kick-out ist ein heftiger Adrenalinstoß garantiert. Selbst die blasiertesten Surfer erleben hier Erstaunliches.


Hinweise

Obwohl die Attacken sehr selten vorkommen, sollten Sie dennoch berücksichtigen, dass es um die ganze Insel herum Haie gibt.

Bleiben Sie nach starkem Regen außerhalb des Wassers, meiden Sie Flussmündungen und Surfen Sie nicht nach Sonnenuntergang.

Nötige Informationen erhalten Sie in den Surfschulen, den Surfläden und bei den lokalen Surfern.